Licht und Schatten

Veröffentlicht von Christina Pircher am

Tagebucheintrag am 19.04.2020

Licht und Schatten

Heute hat mich ein Artikel mit der Aufschrift: Licht wirft keine Schatten auf eines meiner Lieblingsthemen gebracht.

In diesem Artikel geht es darum, doch endlich aufzuwachen und den Mut haben den Schatten anzuschauen, damit jeder im vollen Lichte erstrahlen kann. Sich herausbewegen aus seiner Komfortzone.

Dieser Satz Licht wirft keine Schatten ergibt für mich keinen Sinn. Denn ohne Licht entsteht kein Schatten und ohne Schatten kein Licht, dann wäre weder das eine noch das andere sichtbar. Jedoch um dein eigenes Licht zu erkennen, brauchst du den Schatten. Sonst kannst du es niemals erfahren, wie strahlend dein Licht ist.

Neale Donald Walsch: Gespräche mit Gott

Diese Erkenntnis habe ich erst vor Kurzem bei einem Vortrag von Neale Donald Walsch in Gespräche mit Gott erklärt bekommen und das ist für mich so logisch. Du kannst nichts gegenteilige erfahren ohne das andere auch willkommen zu heißen. Sei ein Licht für die Dunkelheit und diejenigen, die du berührst, damit sie es auch erfahren können.

Was mich dabei noch beschäftigt, sind diese Wertungen. Es wird so getan, als ob sich nur im Schatten das Böse birgt. Jedoch ist das wahr?

In meiner Wahrnehmung ist es so, dass ich weder im Schatten noch im Licht sich irgend etwas verbirgt. Sondern das ist einfach ein Zustand. Z.B. ist es im Sommer sehr heiß, flüchten wir in den Schatten. Ist dann das Licht böse und der Schatten gut? Oder nehmen wir Tag und Nacht. Auch dies ist ein natürlicher Zustand. Am Tage sind wir wach und leben unser Leben. In der Nacht erholen wir uns. Ist deshalb die Nacht böse, weil wir uns dort erholen?

Meiner Ansicht nach handelt sich dabei um Themen, die ich erkennen will und auflösen möchte. Hier spreche ich von Erfahrungen, erlernten Muster, Glaubenssätze oder übernommene Überzeugungen. Das hat absolut keine Verbindung mit Licht oder Schatten.

Auch gibt es im Schatten keine Grundlage zum Auflösen, dann müsstest du dir doch auch dein Licht anschauen. Oder wird hier davon ausgegangen, bist du das Licht, dann automatisch alles gut ist.

Hier nochmals meine Frage: „Ist das wirklich so?“

Gibt es in dieser Welt wirklich reine Lichtgestalten, die keine Muster mehr haben, die sie noch lösen dürfen? Die alles erledigt haben, was sie auf dieser Erde noch erleben wollten? Dann würde ich behaupten, haben sie ihr Ziel erreicht und verabschieden sich wieder.

Denn mir ist in den letzten Jahren eines klar geworden, die Erde ist meine Spielwiese. Ich inkarniere mich hier, genau in die Familie, wo ich mein größtes Lernpotential habe. All das, was ich erfahren möchte, habe ich mir schon vorher aufgeschrieben. Und diesem Plan folge ich unbewusst. Es kann sein, dass ich Umwege mache, aber mein innerstes wird mich immer wieder zurückführen.

Noch eine Einsicht habe ich bekommen. Die Dualität existiert in diesem Ausmaße, wie ich denke, nur in meiner Vorstellung. Auch ich war wirklich viele Jahre auf der Suche nach mir. Jedoch habe ich mich da draußen nirgendwo gefunden. Was ich bezahlt habe, viel Lehrgeld.

Heute weiß ich, und das nicht erst jetzt, sondern schon sehr lange, dass ich nur in mir all das finde, was ich im Außen suche. Meine Suche ist schon lange beendet und ich staune jeden Tag, welche Muster oder Glaubenssätze sich immer wieder zeigen. Die nehme ich an, vielleicht meditiere ich darüber, oder spreche mit den Bäumen, jedoch heute weiß ich, das gehört zu mir. Dafür brauche ich kein Geld ausgeben.

In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass sich alle Krankheitsbilder nochmals meldeten und überprüft werden wollten. Viele Irrtümer haben sich aufgeklärt, nur mit dem Bewusstsein, mein Körper hat sich geheilt. Nur eines war wirklich hartnäckig. Das hat mich das vergangene Jahr beschäftigt. Und auch da bin ich überzeugt, dass ich geheilt bin.

Ich bin kein großer Zampano, die alles weiß, sondern ich habe begonnen, jeden Tag dankbar zu sein, für mein Leben und für mein Sein. Und jetzt, wirklich schon einige Jahrzehnte auf den Buckel beginne ich mit dem, was ich bisher noch kaum gemacht habe.

Mich zu zeigen wie ich bin. Was ich denke und fühle. Was ich schon vor Jahren mir vorgenommen habe und jetzt umsetze.

Über Schreiben mich ausdrücken und die Menschen wissen lassen, ich lebe noch, ich habe die Dualität in mir überwunden und kann nun den Schatten und das Licht sein lassen was es ist.

Licht und Schatten


Christina Pircher

Christina Pircher ist mein Name. Mein bisheriges Leben war ein wunderschöner Lernprozess. Alles was im Leben zu mir gekommen ist, hat meiner Entwicklung gedient. Den Weg, den ich beschritten habe, wurde mit viel Freude und vielen Wundern belohnt. Dafür bin ich von Herzen dankbar.

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