Tagebucheintrag am 07.06.2020

“Begeg­nun­gen schaf­fen Mit­ein­an­der” erzählt mei­ne Geschich­te, wie es mir gelingt aus Begeg­nun­gen ein Mit­ein­an­der zu erschaf­fen und leben.

Mit mei­nem Blog, mei­nen Büchern, mei­nen geführ­ten Wan­de­run­gen und den Medi­ta­tio­nen erschaf­fe ich ein ein­zig­ar­ti­ges Werk, damit Men­schen sich von mir dort abge­holt füh­len, wo sie gera­de ste­hen.

Im Gespräch mit einem Bera­ter sag­te die­ser, nach­dem ich ihm die Geschich­te von mei­nem Chor erzählt habe: Sie schaf­fen Begeg­nungs­mo­ti­ve für ein Mit­ein­an­der. Die­ser Satz hat mich auf­hor­chen las­sen. War das die Idee für mei­ne Selb­stän­dig­keit? Ist es mög­lich, in einem ein­zi­gen Satz alles zusam­men­fas­sen kön­nen, was ich dir mit­tei­len will?

Zuerst entstand folgender Satz: Begegnung für ein Miteinander

Um dir das bes­ser erklä­ren zu kön­nen, möch­te ich dir kurz die Geschich­te zu „mei­nen“ Chor erzäh­len. Wenn ich von mei­nem Chor spre­che, so ist er es wirk­lich. Kei­ne Besitz­an­sprü­che, son­dern von Her­zen ein Mit­ein­an­der geschaf­fen.

Vor eini­gen Jah­ren grün­de­te mein Mann und ich einen Chor. Es soll­te ein Mit­ein­an­der sein, gemein­sam sin­gen und die Bezie­hun­gen pfle­gen. Am Anfang waren wir eini­ge San­ges­freu­di­ge, die sich ein­mal in der Woche bei mei­ner Freun­din unterm Dach im Hau­ses ihres Vaters tra­fen. Dabei ging es immer sehr gesel­lig zu. Jedes Mal brach­te jemand irgend­was zum Essen oder Trin­ken mit. Einen Anlass dazu fand sich meis­tens. Dabei stand das Sin­gen und das Mit­ein­an­der im Vor­der­grund. Eine klei­ne Gemein­schaft wur­de die Basis für eine Wei­ter­ent­wick­lung des Cho­res.

Als uns der Raum zu klein wur­de, such­ten wir uns einen neu­en Pro­be­raum. Die­sen fan­den wir gleich im Gemein­de­haus um die Ecke. Von nun an tra­fen wir uns dort ein­mal die Woche. Unser Chor wuchs und bald hat­ten wir fünf­zehn Mit­glie­der. Eine schö­ne Gemein­schaft.

Da wir Auf­trit­te machen woll­ten, brauch­ten wir einen Ver­ein, der uns als Unter­ab­tei­lung mit­ver­si­cher­te. Die­sen fan­den wir bald, weil eini­ge Sän­ge­rin­nen die­sem Ver­ein ange­hör­ten. Als die­sem Ver­ein die Auf­lö­sung droh­te, wil­lig­ten wir ein, uns zusam­men zuschlie­ßen. Eini­ge unse­rer Chor­mit­glie­der ver­ab­schie­de­ten sich wie­der, sie woll­ten kei­nen Ver­ein bei­tre­ten. Es mach­te mich trau­rig, jedoch respek­tier­te ich es. Bis heu­te besteht eine beson­de­re Bin­dung zu die­sen Men­schen.

Der neue Chor

https://www.luckyvoices-kl.de

Nun also der neue Chor. Unse­ren Chor auf­zu­ge­ben fiel mir am Anfang schwer. Wahr­schein­lich steck­te in mir die Angst, hier könn­te ich die glei­che Erfah­rung machen, wie schon bei einem ande­ren Chor. Dies erwies sich schnell als unbe­grün­det.

Worüber ich sehr erfreut bin?

Ich habe es geschafft, aus zwei Chö­ren eine Gemein­schaft zu bil­den, neue Mit­glie­der anzu­wer­ben und laut Aus­sa­gen vie­ler Men­schen, bin ich das Herz die­ses Cho­res. Denn ich bin das Glied, das die Gemein­schaft zusam­men hält. Gera­de in die­ser Zeit, wo kei­ne Pro­ben mög­lich waren, blieb ich im Kon­takt mit mei­nen Sän­ge­rin­nen und Sän­ger. Habe dar­auf bestan­den Video­chor­pro­ben zu hal­ten, Vide­os her­ge­stellt und sie wis­sen las­sen, die Gemein­schaft lebt. Das hat unse­ren Zusam­men­halt und die Zuver­sicht für ein Wei­ter­be­stehen der Gemein­schaft sehr gestärkt. Sobald es mög­lich ist zu pro­ben, wer­den wir fei­ern und uns freu­en, uns drü­cken, uns zuzu­ru­fen, hal­lo hier bin ich. Dar­auf freue ich mich beson­ders.

Nein, ich bin keine Vorsitzende!

Son­dern die Frau, die die­se Men­schen von Her­zen liebt, die den Kon­takt hält, die auf­mun­tern­de Wor­te vor einem Auf­tritt sagt, die auch mal vor­singt, wenn die Stim­men neu gelernt wer­den. Die auch mal laut wird, wenn sie das Gefühl hat, etwas muss geklärt wer­den. Die sich ein­setzt, wirk­lich eine leben­di­ge Gemein­schaft zu schaf­fen.

An mei­ner Sei­te ste­hen Men­schen, die das genau­so füh­len, die­ses wun­der­ba­re Geschenk von Bezie­hun­gen. Sin­gen in einer Gemein­schaft und die Freund­schaf­ten pfle­gen. Dank­bar bin ich für die­se Gemein­schaft. Die weiß, was es bedeu­tet in einer Gemein­schaft zu sein, wo der Respekt und das gegen­sei­ti­ge Tra­gen die Basis ist.

Was gibt es schöneres: Begegnungen schaffen Miteinander

Und genau die­se Essenz will ich mit dir tei­len. Ich lie­be die Men­schen und mein Herz fließt über von Lie­be für sie alle. Gibt es auch Momen­te, wo ich den Kopf schütt­le über die Men­schen, ihrem Ver­hal­ten sich selbst gegen­über, über­wiegt doch die Zunei­gung zu ihnen. Mein tiefs­ter Wunsch ist es, so vie­le Men­schen in ihre Lie­be brin­gen, damit sie ihr Leben eigen­ver­ant­wort­lich füh­ren und dar­auf eine Gemein­schaft auf­bau­en kön­nen, die das Para­dies auf Erden schafft.

Ich hei­ße dich herz­lich will­kom­men in mei­nem Leben und freue mich auf dei­ne Begeg­nung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.