Tagebucheintrag am 25.04.2020

Meine Morgenrunde lässt mich meinen Tag mit Meditation, Bewegung und wunderschöner Natur mit viel Liebe und Freude beginnen.

In der Früh, so kurz nach sieben Uhr, starte ich meine Morgenrunde. Diese beginnt bei mir zu Hause und führt mich in den Wald. Sobald ich den Wald erreicht habe, atme ich erst mal die frische Luft ein und dann folge ich der Route, für die ich mich heute entschieden habe.

Der Frühling ist das!

Zuerst begrüße ich alles Wesen. Aus dem Blickwinkel nehme ich einen Adler, der zwischen den Bäumen sitzt, war. Jedoch sobald ich mich darauf fokussiere, ist er wieder verschwunden. Diese Wahrnehmung notiere ich mir im Kopf, um seine Bedeutung als Krafttier nachher nachlesen können. Dann gehe ich weiter, wie ich so dahinschreite sehen ich, wie schnell die Bäume jetzt ausgeschlagen haben. Die Vögel jubilieren und trällern vor sich hin. Wie wunderbar. Zwar höre ich den Lärm aus der Stadt, jedoch um diese Zeit ist es es noch relativ ruhig. So gehe ich weiter und wie so oft schon bei meiner Morgenrunde fange ich an den Bäumen zu erzählen, was mich heute beschäftigt.

Eine Amseldame stellt sich vor

So weiter geht‘s: Immer noch erzähle ich und dann sehe ich am Wegrand eine Amsel in den Blättern auf den Boden. Sie wirft diese hin und her. Schaut mich an und sieht, ich bin stehen geblieben. Dann beginnt das Fotoshooting. Sie stelzt herum und ich schieße Fotos von ihr. Was mich besonders freut, sie bleibt da.

Das heutige Thema, das mich bei meiner Morgenrunde begleitet

Heute ist mein Thema: mein Gewicht. Obwohl ich viel Bewegung habe, mich gesund ernähre, steigt mein Gewicht an. Spreche ich mit jemand darüber, dann kommt die Antwort, du baust gerade Muskeln auf. Hab Geduld mit dir. Das sage ich mir auch alles vor, jedoch wahrscheinlich nur im Gedanken. Da ich viel Zeit habe, sehe ich mir oft Webinars an. Ich schaue mir dabei Videos von verschiedenen Autoren an. Gerade habe ich mir „die Formula“ von Dr. Jo Dispenza ausgesucht. Das ist wirklich sehr interessant und bestätigt meine Wahrnehmung. Im Geiste hole ich mir seine Worte heran. Er sagt, ich muss es fühlen, dass ich diesen Zustand schon erreicht habe. Also stelle ich mir im Gedanken vor, ich wiege genau das Gewicht, was ich mir wünsche. Fühle, wie ich mit Leichtigkeit durch das Leben gehe und mich befreit fühle. Habe sogar ein Bild vor mir, wie ich aussehe und fühle mich gut dabei.

Dann schießt mir ein Gedanken durch den Kopf: Was, wenn mein jetziges Gewicht mein Überlebensgewicht ist? Wenn ich dieses Gewicht brauche, um meine Arbeit zu machen? Und mit diesen Gedanken ändere ich schon meine Vorstellung. Es geschieht innerhalb von wenigen Sekunden. Also nochmals, was hat Dr. Jo gesagt. Schaue was in deinem Leben dazu geführt hat, dass du heute so denkst. Also durchforste ich meine Erinnerungen. Da taucht ganz hinten in meinem Gehirn ein Gedanke auf und der wird immer größer. Das sind die Glaubenssätze: „DU bist zu dick, schau dich an, wie siehst du aus, achte doch auf dein Gewicht. Je älter du wirst, umso weniger sollst du wiegen, ansonsten schleppst du zu viel mit dir rum, das schadet deinen Knochen, usw. usw.“

Gläubenssätze

Da bin ich wohl auf eine Goldgrube gestoßen mit meiner Frage. Gut, dann mal ran an die Arbeit. Ich schaue mir diese Glaubenssätze und Überzeugungen an. Und dann kommt noch was dazu und diesen Satz finde ich wirklich abartig: Nach der Corona Krise hast du soviel Übergewicht bekommen, dass du nur mehr rollend dich fortbewegen kannst. Was ist denn das für ein Blödsinn. Du findest diese Filme vielleicht lustig, mir gefallen sie umso weniger. Jedoch ich habe ja noch diese Glaubenssätze in mir, also verbinden sich diese Energien und es wird zu einem riesengroßes Problem, für dich und für mich.

Und du kannst es dir schon denken, was ich dir nun sagen werde:
durch dieses Anschauen der Bilder oder Videos wird deine Vorstellung gefüttert, dass du nach der Pandemie all deine in den letzten Jahren hart erkämpfte Schönheitsideal verlierst. Was für ein Desaster.

Und eines möchte ich noch hinzufügen: Du hast sicher schon viele Versuche unternommen, um abzunehmen. Du hast gehungert, du hast trainiert, du isst keine Kohlehydrate mehr, du machst dieses und jenes. Was ist das Resultat: Du brauchst nur einen Gedanken an abnehmen kurz andenken, schon reagiert dein Körper und sagt, Reserven anlegen, es wird gefährlich. Eine neue Hungersnot tritt ein. Jetzt bist du aber gefragt und solltest die Verantwortung für deinen Körper übernehmen. Mit ihm sprechen.

Lies doch mehr in meinem Artikel:

https://lebe-deine-liebe-erschaffe-dein-paradies.de/mein-koerper-mein-bester-freund/

Die Wahrheit schaut anders aus.

Das ist mir erst bewusst geworden, wie ich meine Glaubenssätze sortiert hatte, die Energien dorthin gesendet habe, wo sie her gekommen sind, mich mit meinem Körper unterhalten habe und ihm gesagt habe, es gibt keine Hungersnot. Er braucht keinen Vorrat anlegen. Ich lebe in der Fülle.

Als ich all das überdacht hatte, mich nochmals mit den Bäumen unterhalten habe, spürte ich hinter mir eine Bewegung. Ich drehte mich um und sah, wie viele Menschen mir auf meinen morgendlichen Rundgang folgen. Sie lauschen mir, was ich erzähle, sie hinterfragen sich selbst, was sie ändern können, sie sind einfach bei mir und so gehe ich weiter. Nein, ohne physischen Körper, sondern die Energie, die ich aussende, kommt bei den Menschen an. Das ist, was ich spüre.

Ich gehe weiter und sehe in der Ferne, wie die Sonne durch den Wald hereinscheint. Dort steht doch ein Wesen, eingetaucht in Licht. Sofort nehme ich mein Handy heraus und fange an Bilder zu machen. Und das ist dabei herausgekommen:

Das sind magische Momente bei meiner Morgerunde

So gehe ich weiter und immer noch spreche ich laut mit den Bäumen, lausche den Vögeln, hinter mir wächst die Menschenmenge noch an. Das Thema mit dem Körper muss ja sehr spannend sein. Dann fange ich leise an, liebe deinen Körper, deinen Körper, deinen Körper entspannen und wiederhole diese Worte mehrmals. Es wird zu einem Singsang und ich verfalle in eine Meditation. Je länger ich es machen umso leichter fühle ich mich.

Ein Amselmännchen spielt verstecken

Und dann ein Stopp! Vor mir liegen auf der rechten Seite am Wegesrand mehrere Baumstämme und da sind einige Amseln, dieses Mal jedoch männliche Amseln, die gerade untereinander einen Kampf um ein Weibchen austragen. Wie ich da halt mache, fliegt einer in den Baum und verharrt dort ganz ruhig. Bewegungslos sitzt er da. Auch er macht keine Anstalten wegzufliegen. Und jetzt habe ich ein weiteres Motiv.

All das habe ich heute bei meiner Morgenrunde erlebt. Dann trete ich aus den Wald heraus, bin aufgetankt, habe meine morgendliche Arbeit schon erledigt und kann mich nun auf meinen Tag konzentrieren. Diesen werde ich heute wie jeden Tag, neu für mich erfinden.

Meine Morgenrunde lässt mich meinen Tag mit Meditation, Bewegung und wunderschöner Natur mit viel Liebe und Freude beginnen.

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