Selbst­lie­be kommt in Bewe­gung. Damit mei­ne ich, bring dei­nen Kör­per in Bewe­gung. Die Selbst­lie­be drückt sich auch über den Kör­per aus.

Die­ses Jahr hat­te ich das Glück, in die Reha zu gehen. Ich habe mich ein­ge­setzt, dass ich die­se geneh­migt krie­ge. Es hat eini­ge Anlauf­schwie­rig­kei­ten gege­ben, jedoch wur­de mei­ne Ziel­stre­big­keit am Ende belohnt. Mei­ne Reha war geneh­migt. In mei­nem Wort­schatz jedoch war das Wort “KUR” viel häu­fi­ger vor­han­den als Reha.

Denn ich ging in die “KUR”

Wirk­lich in die Kur. Die­se Zeit war mei­ne per­sön­li­che Aus­zeit. Mich auf mich zurück­be­sin­nen. Wie­der mei­ne Akti­vi­tä­ten auf Null stel­len und dann noch schau­en, was ist noch wich­tig in mei­nem Leben. Was kann ich ent­rüm­peln? Es war sehr befrei­end und sehr frucht­brin­gend.

In der Kur habe ich gespürt, mein Kör­per braucht die Bewe­gung. Ich bin ger­ne zu jeder Anwen­dung gegan­gen. Habe die freie Zeit für lan­ge Spa­zier­gän­ge genutzt. Und, kannst du dir vor­stel­len, dass ich bis heu­te noch mei­nen Reha-Sport mache und dies mit Freu­de? Ja wirk­lich, frü­her gab es in mir die Vor­stel­lung, Fit­ness machen ist Blöd­sinn. Ich habe ja einen Beruf, wo ich stän­dig in Bewe­gung bin, da brau­che ich doch kein ande­res Trai­nig.

FALSCH gedacht!

Durch die ein­sei­ti­ge Belas­tung ist mei­ne Mus­ku­la­tur immer schwä­cher gewor­den. Das führ­te dazu, dass ich immer öfter Schmer­zen im Len­den­wir­bel­be­reich bekam. Von mei­nem Arzt wur­de mir emp­foh­len, mich zu bewe­gen. Das tat ich auch. Jedoch es bau­te kei­ne Mus­keln auf mei­ne Wir­bel­säu­le auf.

Die gleich­mä­ßi­ge Bewe­gung hat dazu geführt, dass sich der Kör­per aus­ge­ruht hat. So etwa: Die macht ja eh immer die glei­chen Bewe­gun­gen, was soll ich mich noch anstren­gen. Er bekam von mir kei­ne Auf­for­de­rung mehr, sich anzu­stren­gen und sich gesund zu erhal­ten. Weil ich bis heu­te kei­ne Ahnung hat­te, wie ich das bewerk­stel­li­gen soll.

Erst in den letz­ten Tagen ist mir bewusst gewor­den, mein KÖr­per ist mein bes­ter Freund. Ich tra­ge die Ver­ant­wor­tung dafür, dass die inne­ren Heil­kräf­te akti­viert wer­den, dass ich mich ach­te und respek­tie­re. Beson­ders im Bereich mei­ner Gesund­heit. Denn ich will noch vie­le Jah­re mit mei­nem gesun­den Kör­per erle­ben.

Des­halb ist es für mich wich­tig die Selbst­lie­be in Bewe­gung zu brin­gen. Die Selbst­lie­be unter­stützt mich, mei­ne Vor­ha­ben, wie z.B. Sport zu machen, mich bewe­gen, mich geis­tig gesund zu hal­ten und gibt mir immer wie­der Impul­se, wenn irgend­was zu ein­sei­tig wird.

Dann spricht die Selbstliebe zu mir und fordert mich auf, doch noch dieses oder jenes zu machen.

Wie du siehst, die Selbst­lie­be ist immer in Bewe­gung, ob sie dich antreibt, dass du dich mehr bewegst, ob du in dei­nen Gedan­ken beweg­li­cher bleibst oder die dir ein­fach sagt, das was du machst, ist das Bes­te für die Selbst­lie­be.

Also, komm mit dei­ner Selbst­lie­be in Bewe­gung und unter­stüt­ze dei­nen Kör­per und dich selbst dabei, gesund zu blei­ben.

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