Muttertag ist ein besonderer Tag

Jedes Jahr am 2. Sonn­tag im Monat Mai wird der Mut­ter­tag gefei­ert. Kin­der malen oder bas­teln etwas für ihre Müt­ter, berei­ten das Früh­stück vor, sin­gen ihr Lie­der oder pflü­cken in den Wie­sen Blu­men­sträu­ße aus Wie­sen­blu­men. Es ist der Tag, eben der Mut­ter­tag, wo in mir Bil­der ent­ste­hen, wie ich mei­ner Mut­ter dazu gra­tu­liert habe und wie mei­ne Kin­der mir gra­tu­liert haben. Und heu­te kann ich schon mei­ner Toch­ter und mei­ner Schwie­ger­toch­ter zum Mut­ter­tag gra­tu­lie­ren.

Warum für mich der Muttertag wichtig ist?

Mut­ter­tag ist für mich ein Tag inne­hal­ten und dar­an zurück­den­ken, was ich als Kind mit mei­ner Mut­ter erlebt habe, was ich selbst als Mut­ter erfah­ren habe und was ich heu­te als Oma sehe.

Schönste Erlebnis mit meiner Mutter

Ein wun­der­schö­nes Erleb­nis mit mei­ner Mut­ter an einem Mut­ter­tag habe ich vor Augen. Und in mir ist die­ses Bild: damals war mei­ne Mut­ter nur mei­ne Mut­ter. Natür­lich war sie auch die Mut­ter mei­ner Geschwis­ter, doch die­ses Erleb­nis fühlt sich bis heu­te für mich ein­zig­ar­tig an und beschreibt einen glück­li­chen Mut­ter­tag. Damals ver­an­stal­te­te die Schu­le eine Fei­er für den Mut­ter­tag. Die Müt­ter waren ein­ge­la­den mit uns Kin­der zu fei­ern. Unse­re Klas­se hat­te Lie­der vor­be­rei­tet, die wir vor­tra­gen wür­den. Ich war so mäch­tig stolz dar­auf, dass ich für mei­ne Mut­ter in der Öffent­lich­keit sin­gen durf­te. Außer­dem hat jedes Kind für sei­ne Mut­ter einen bun­ten Wie­sen­blu­men­strauß gepflückt und die­sen durf­te ich dann mei­ner Mut­ter über­rei­chen.

Ich kann mich noch genau erin­nern, wie ich durch die Wie­se gegan­gen bin und Mar­ge­ri­ten, rote Licht­nel­ken und Ver­giss­mein­nicht gepflückt habe. Wirk­lich einen rie­si­gen Strauß. Für mei­ne Mut­ter. Die Fei­er begann und wir san­gen. Es wur­den Geschich­ten vor­ge­le­sen. Und dann wur­den die Müt­ter auf­ge­for­dert an einem Quiz teil­zu­neh­men. Mei­ne Mut­ter mach­te mit. Wie ich das schrei­be, spü­re ich die­sen Stolz auf mei­ne Mut­ter. Mei­ne Mut­ter macht da mit, sie macht das für mich. Und zum Schluss durf­te ich ihr noch mein selbst­ge­bas­tel­tes Nadel­kis­sen und mei­nen gepflück­ten Blu­men­strauß über­rei­chen. Was die Erin­ne­run­gen an die­sen Tag wach­hal­ten, die Mar­ge­ri­ten.

Meine Oma war für mich auch Mutter

Hin­ge­gen bei mei­ner Oma war es anders. Auch mei­ne Oma hat irgend­wann von mir zum Mut­ter­tag Blu­men geschenkt bekom­men. Da ist das Bild einer Hor­ten­sie oder von Gera­ni­en. Beson­de­re Gera­ni­en z.b. Duft­ge­ra­ni­en. Mei­ne Oma lieb­te Gera­ni­en, die Bren­nend Liab, wie sie bei uns genannt wird.

Muttertag mit meinen Kinder

Und auch das schöns­te Erleb­nis mit mei­nen Kin­der hat etwas mit Mar­ge­ri­ten zu tun. Damals waren mei­ne Kin­der schon grö­ßer. Mei­ne Toch­ter frag­te mich, was ich mir denn zum Mut­ter­tag wün­sche. Da erzähl­te ich ihr die Geschich­te von mei­ner Mut­ter und den Mar­ge­ri­ten­strauß. Mein Wunsch ist es, dass sie mir einen Blu­men­strauß mit Wie­sen­blu­men pflü­cken. Und sie haben das wirk­lich gemacht. Sie sind zu einer Wie­se gefah­ren und haben dort wirk­lich einen sehr gro­ßen Blu­men­strauß für mich gepflückt. Ich war so glück­lich.

Nun bin ich Oma und gratuliere meinen Kindern

Heu­te nun, wo ich Oma bin, ist es immer noch die größ­te Freu­de, einen Wie­sen­blu­men­strauß zu bekom­men. Die­ses Jahr wird es wohl kei­ne Gele­gen­heit dazu geben, jedoch sobald ich Mar­ge­ri­ten sehe, den­ke ich an die vie­len Mut­ter­ta­ge zurück und es macht mich glück­lich.

Muttertag ist ein besonderer Tag.

Lie­be Müt­ter, die­ser Tag ist euch gewid­met, dass ihr euch erin­nert, wie es war, als ihr Kind wart und eure Mut­ter für euch da war. Wie ihr selbst Müt­ter wur­det und die Auf­ga­be des Mut­ter­sein ange­nom­men habt. Und viel­leicht jetzt erle­ben dürft, als Oma zurück­zu­bli­cken an die vie­len unver­gess­li­chen Augen­bli­cke des Mut­ter­ta­ges.

Herzlichen Glückwunsch zum Muttertag

Heu­te ist es mir wich­tig, jede Frau, die Mut­ter ist zu gra­tu­lie­ren. Denn die Mut­ter ist wich­tig in unse­rem Leben. Mögen noch so vie­le Din­ge gesche­hen sein, mei­ne Mut­ter ist und bleibt mei­ne Mut­ter. Wie ich die Mut­ter mei­ner Kin­der bin und blei­be. Genau­so mei­ne Toch­ter oder mei­ne Schwie­ger­toch­ter die Mut­ter mei­ner Enkel­kin­der sind.

Mutter sein ist eine Aufgabe für das Leben und sie ist wunderschön.

Des­halb wer­de ich die­sen Mut­ter­tag so ver­brin­gen wie jeden ande­ren Tag, in Lie­be und Frie­den mit mei­ner Fami­lie und mir.

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