Wahre Liebe beschreibt verschiedene Aspekte der Liebe und vereint diese zu einem Gesamtpaket.

Wie kam ich gera­de auf die Idee, einen Bei­trag zur wah­re Lie­be zu ver­fas­sen? Weil mich das The­ma “wah­re Lie­be” schon mein gan­zes Leben lang beglei­tet. Was bedeu­tet es, die wah­re Lie­be zu leben? Zuerst konn­te ich mir dar­un­ter nichts vor­stel­len. Sobald ich Mut­ter war, stell­te ich fest, mei­ne Kin­der will ich in Lie­be erzie­hen. Mei­ne Kin­der sol­len spü­ren, das ich sie lie­be und beschüt­ze.

Jedoch die wich­tigs­te Erkennt­nis war, ich darf und kann mich selbst lie­ben. In allen Berei­chen mei­nes Lebens will ich die Lie­be leben und erle­ben.

Durch mein Erle­ben die­ser wah­ren Lie­be wuss­te ich, das muss ich mit den Men­schen tei­len. Und wie kann mir das gelin­gen? In dem ich dir heu­te mei­nen Arti­kel vor­stel­le und dich teil­ha­ben las­se, an mei­nen Erfah­run­gen mit der wah­ren Lie­be. Was sie alles beinhal­tet und wie es dir gelingt, sie in dei­nem Leben erblü­hen las­sen. Lebst du die wah­re Lie­be, so fließt sie aus dir hin­aus, damit du die Men­schen zu ihr hin­füh­ren kannst. Es ent­steht ein wun­der­ba­res Netz­werk aus Lie­be.

Das Gesamtpaket beinhaltet Selbstliebe, Selbstvertrauen, Achtsamkeit, Respekt und Selbstannahme.

Mit einem Erleb­nis möch­te ich mei­nen Arti­kel begin­nen, der dir beschreibt, wie groß und wie viel­fäl­tig die wah­re Lie­be ist. Dass die­se Lie­be nicht nur in der Part­ner­schaft son­dern jeden Augen­blick gesche­hen kann.

So bunt wie dieses Armband ist die wahre Liebe.

Ein Armband aus Herzen und Steine. Ein wertvolles Geschenk
Her­zens­arm­band

Zu die­sem Arm­band gibt es eine klei­ne Geschich­te: Die­ses habe ich von einer Sechs­jäh­ri­gen als Dank für die gemein­sam ver­brach­te Zeit bekom­men, ich habe es lan­ge getra­gen und es ist bis heu­te für mich etwas Beson­de­res. Ohne Vor­ein­ge­nom­men­heit und ohne Vor­ur­tei­le, son­dern mit gan­zem Her­zen etwas geschenkt zu bekom­men und es mit Freu­de anzu­neh­men — ist ein Aus­druck der Lie­be.

Mein Bei­trag wird auf­ge­baut auf :

Das Gedicht an die wahre Liebe

Ich habe mir erlaubt, Aus­zü­gen dar­aus zu neh­men. Die­ses Gedicht beschreibt für mich die Viel­falt der wah­ren Lie­be.

 Was ist Liebe, was ist wahre Liebe 
 Für mich ist genau das, was ich zurzeit erlebe,
 die Liebe, die wahre Liebe,
 tiefe Liebe und tiefe Freiheit,
 tiefe Verbundenheit, tiefe Gefühle,
 tiefe Änderungen und tiefes Annehmen,
 was diese Liebe für mich bereit hält,
 mit den Menschen zu sein, die ich liebe,
 meine Selbstliebe sich noch verstärkt,
 denn ich bekomme von Innen und Außen so viel Liebe.
 Das ist für mich wahre Liebe.

Lese ich die­se Zei­len, geht bei mir das Herz auf. Denn, ich spü­re die­se Lie­be in mir. Du musst die Lie­be nicht im Außen suchen oder fin­den, denn, o Wun­der, sie ist in dir und will gelebt wer­den. Habe den Mut, dich ein­zu­las­sen auf das Aben­teu­er Lie­be.

Wahre Liebe

Mutterliebe, ein Schwan mit dem Küken zwischen den Flügeln, um es zu beschützen.
Mut­ter­lie­be

Das The­ma „wah­re Lie­be“ ist sehr umfang­reich. Über­all in dei­nem Leben kannst du sie anwen­den. Mei­ne Über­zeu­gung ist, die wah­re Lie­be gibt es.

Jeder inter­pre­tiert die­se anders. Bezo­gen wer­den kann sie auf mich selbst, die Part­ner­schaft, die Kin­der, den Freund­schaf­ten, die Arbeit oder bei der Frei­zeit.

Was bedeutet für mich die wahre Liebe?

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Er liebt mich, er liebt mich nicht 🙂

In dem ich mich fra­ge:

Was ist wahre Liebe?

 Kann ich sie finden oder ist sie schon da,
 ist das, was zwischen verliebten Menschen ist,
 wahre Liebe, dieses wunderschöne Gefühl,
 sich ewig zu kennen, sich nahe zu sein,
 fühlen, spüren, sich respektieren,
 sich frei lassen und doch so eng verbunden zu sein?
 Ist das wahre Liebe?  
Das Erleben der wahren Liebe in der Partnerschaft.

Die­sen Vers habe ich geschrie­ben, als ich mei­nen Part­ner ken­nen lern­te. Des­halb grei­fe ich als ers­ten Punkt die Part­ner­schaft auf. Damals frag­te ich mich, ist das jetzt die­se Lie­be, die­se wah­re Lie­be, von denen alle spre­chen? Ist mir das Glück hold, die­se zu erle­ben? Kann sie mich aus­fül­len, kann sie mich tra­gen? Unter­stützt sie mich? Ver­traue ich mei­nem Part­ner? Unter­stützt er mich in schwie­ri­gen Situa­tio­nen, die uns begeg­nen? Beglei­tet er mich durch mei­ne Ängs­te? Kann er ver­ste­hen, wie ich ticke? Umge­kehrt gel­ten die­se Fra­gen auch für mich. Kann ich ihn anneh­men wie er ist? Akzep­tier­te ich ihn wie er ist? Will ich ihn nach mei­nen Vor­stel­lun­gen ändern? Ent­zieht er mir die Lie­be, sobald ich mich anders ver­hal­te, als er von mir erwar­tet?

Und hier die Antworten:

Für mei­ne Bezie­hung kann ich heu­te sagen, ja wir haben es geschafft. Wir sind gemein­sam gewach­sen und haben unse­re Ängs­te fast über­wun­den. Er steht hin­ter mir, er lässt mir mei­ne Frei­heit, er nimmt mich wie ich bin. Mei­nen Part­ner las­se ich frei, ich unter­stüt­ze ihn bei sei­nen Hob­bys und zei­ge ihn, wie sehr ich ihn lie­be. Wir gehen lie­be­voll, acht­sam mit unse­ren Befind­lich­kei­ten um. Nicht immer ver­läuft alles har­mo­nisch. Die Grund­ba­sis bleibt: Wir lie­ben uns so wie wir sind. Füh­le ich mich in die­se Wor­te hin­ein, wird es mir ganz warm ums Herz. Durch mei­ne Ent­schei­dung eine glück­li­che und frucht­brin­gen­de Bezie­hung zu füh­ren, hat sich die­ser Wunsch erfüllt.

Die wah­re Lie­be ist bunt.

Die­se Lie­be hüllt mich ein und durch­strömt jede Zel­le mei­nes Kör­pers, ist bunt und weich, trägt Ver­ant­wor­tung für mich, sorgt für mich. Wun­der­schön fühlt sich die­se Lie­be an. Sie bleibt immer da.

Heu­te ist für mich vie­les Kla­rer:

Unsere Beziehung basiert auf wahrer Liebe.

Neu­lich habe ich fol­gen­den Satz gele­sen: Wenn du neue Leu­te ken­nen­lernst, nimm sie so wie sie sind.

Des­halb die Fra­ge an dich: Muss du dei­nen Part­ner ändern, um aus ihn den idea­len Part­ner zu machen? Ist dem so, dann ist es für dich kein idea­ler Part­ner. Die­se Wor­te erge­ben für mich Sinn.

Was ist dein tiefster Wunsch?

Eine gleich­be­rech­tig­te Bezie­hung auf­ge­baut auf der Lie­be, das ist der tiefs­te Wunsch eines jeden Men­schen. Sich nie­mals mehr ver­bie­gen müs­sen, son­dern sich so zei­ge, wie du bist. Rich­te dei­nen Fokus auf dein Ziel, das du dir wünschst: eine schö­ne und lie­be­vol­le Part­ner­schaft zu füh­ren und erle­ben.

Kann ich die wahre Liebe in diesem Leben finden?

So wie die­ses Herz im Sand, ist die wah­re Lie­be: viel­fäl­tig, treu, uner­mess­lich reich.

Was ist Liebe, was ist wahre Liebe?
Kenne ich sie schon oder will ich sie noch nicht erkennen,
ist mir das Geschenk gegeben, diese Liebe zu leben?
Ist es möglich, diese Intensität weiterhin zu spüren,
mir alles zu geben, was ich mir selbst wünsche,
meine Wünsche zu leben und doch alles für den anderen geben,
mich nicht aufzugeben, sondern mein eigenes Ich zu leben,
mich frei fühlen und doch wissen, der andere ist für mich da,
keine Geheimnisse haben, sondern die Sprache des Herzens verstehen,
ist das Liebe, ist das wahre Liebe?

Ja, davon bin ich über­zeugt. In die­sen Zei­len fin­de ich eine sehr gute Beschrei­bung von wah­rer Lie­be.

Die wahre Liebe ist vielfältig.

Zur Zeit lebe ich die wah­re Lie­be als Mut­ter, Oma, Part­ne­rin, bei der Arbeit, bei mei­nen Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten. Jeden Moment mich so zu lie­ben, zu ach­ten und respek­tie­ren, damit mein Leben lie­be­voll ist. Selbst­lie­be ist ein wich­ti­ger Aspekt der wah­ren Lie­be. Dies mache ich mir jeden Tag bewusst.

Mei­ner Lie­be gebe ich auch Aus­druck beim Wan­dern, Sin­gen und Schrei­ben. Für ein Sing­so­lo wur­de ich sehr gelobt. Die Men­schen sag­ten, sie spü­ren, mit wel­cher Hin­ga­be und von Her­zen kom­mend ich das Lied gesun­gen habe. Die­ses Kom­pli­ment anzu­neh­men und dan­ke zu sagen zählt für mich zur wah­ren Lie­be.

Abge­se­hen davon gibt es auch Momen­te in mei­nem Leben, wo es mir weni­ger gelingt in mei­ner Lie­be zu blei­ben, z.B. wer­de ich bewusst von einer ande­ren Per­son emo­tio­nal ver­letzt, ver­fal­le ich in eine Star­re . Es ist mir unmög­lich, spon­tan dar­auf zu reagie­ren. Man­che Mus­ter sind in mir hart­nä­ckig ver­an­kert und ver­knüpft mit Erfah­run­gen. Jedoch ber­gen sol­che Situa­tio­nen die Macht, die Ver­let­zung erken­nen, anschau­en und hei­len.

Neh­me ich die Impul­se, die mir von mei­ner Lie­be gesen­det wer­den, ernst und der rich­ti­ge Zeit­punkt für Auf­lö­sun­gen ist gekom­men, geschieht dies mit Leich­tig­keit. Hin­ter­her schütt­le ich manch­mal den Kopf über mich. War­um musst ich mich in einer sol­chen Lage brin­gen, dass ich mich mit kör­per­li­chen Schmer­zen her­um­schla­gen muss. Selbst­vor­wür­fe hel­fen mir wenig dabei, des­halb neh­me ich mir jedes­mal vor, das nächs­te Mal auf mei­ne Lie­be und den Kör­per zu hören. Der neue Aspekt dient mir, mei­ne wah­re Lie­be zu leben.

Die wahre Liebe hat viele Aspekte

Um die­ses Gesamt­pa­ket der wah­ren Lie­be noch bes­ser zu beschrei­ben, erzäh­le ich Dir nun, was ich unter den ver­schie­de­nen Aspek­te ver­ste­he.

Die Selbstliebe, das Selbstvertrauen, die Achtsamkeit, der Respekt und die Selbstannahme.

Die Selbstliebe

Die Selbstliebe zu leben ist in der heutigen Zeit so wichtig.

Bei der Selbst­lie­be spre­che ich von mei­ner Lie­be zu mir selbst. Sehr wich­tig, ich gebe mir die­se Lie­be selbst. Ich lie­be mich als Mensch, der ich bin, mit all mei­nen Bega­bun­gen, mit mei­nen Befind­lich­kei­ten, mit mei­nen Schön­heits­feh­lern, mit mei­nen Erfah­run­gen, mit mei­nen Ecken und Kan­ten, mit mei­nen Visio­nen, mit mei­nen Ängs­ten. Das ver­ste­he ich unter Selbst­lie­be.

Die Selbst­lie­be zeigt mir, was für mich das Bes­te ist. Ich bin wich­tig, mei­ne Lie­be ist wich­tig, mein Leben ist wich­tig. Ich zie­he dar­aus fol­gen­den Schluss: kann ich mich selbst lie­ben, ist es mög­lich ande­re zu lie­ben. Bin ich im Umgang mit den Mit­men­schen freund­lich, so haben die­se kei­ne ande­re Mög­lich­keit als mit Freund­lich­keit zu reagie­ren.

Die­se Lie­be gehört zu mir, wie

  • der Kör­per, in dem ich woh­ne,
  • der Atem, den ich zum Leben brau­che,
  • mein Herz, das schlägt, um zu leben.

So ver­hält es sich mit der Selbst­lie­be. Die­se bedeu­tet,

  • ich lie­be mich so, wie ich bin und was ich bin.
  • Sie ist in mir und gibt mir den Mut zum Leben,
  • mich zu ver­lie­ben, ande­re zu lie­ben
  • und zeigt mir wie wert­voll ich bin.
  • Sie unter­stützt mich, jeder­zeit mei­ne Ent­schei­dun­gen zu über­den­ken.
  • Sie gibt mir die Mög­lich­keit, die­se zu ändern und mich neu zu ent­schei­den.
  • Von mei­nen Vor­stel­lun­gen und Über­zeu­gun­gen wer­de ich durch die Unter­stüt­zung mei­ner Lie­be befreit.
  • Gibt Raum für mei­ne Trau­rig­keit, mei­ner Hilf­lo­sig­keit und mei­ner Bedürf­tig­keit.
  • Sie erlaubt sich kein Urteil über mich.

Bei der Selbst­lie­be gibt es kein Rich­tig oder Falsch. Son­dern sie ist neu­tral. Sie nimmt alles was in mei­nem Leben geschieht als das Bes­te für mich an. Nie­mand im Außen kann mir die­se geben.

Das ist eine wichtigste Botschaft für mich.

Das Wort Selbst­lie­be sagt aus: ich lie­be mich selbst. Somit kann ich sie nicht im Außen fin­den, son­dern nur in mir. Bis ich zu die­ser Ein­sicht gekom­men bin, war ich vie­le Jah­re schon auf der Suche nach mei­ner Selbst­lie­be im Außen.

Die­se Wor­te „Ich lie­be mich selbst“ haben Wider­stand in mir aus­ge­löst. Darf ich mich sel­ber lie­ben und habe ich das Recht dazu? Die­se Fra­gen haben mich vie­le Jah­re beschäf­tigt. Ich bin auf­ge­wach­sen, als Selbst­lie­be noch ein Fremd­wort war. Die Lie­be war reser­viert für mei­ne Eltern, für mei­ne Kin­der, für mei­ne Geschwis­ter, für mei­nen Part­ner. Als ich anfing, mei­nen Weg zu gehen, mei­ne Selbst­lie­be zu leben, wur­de ich als ver­rückt abge­stem­pelt. Ver­rückt kann auch bedeu­ten, ich rücke aus den gesell­schaft­li­chen Struk­tu­ren her­aus.

Solche Sätze wurden mir an den Kopf geschmissen:

Das ist alles neu­mo­di­sches Zeug. Wie kannst du dich selbst lie­ben, das ist doch rei­ner Ego­is­mus. Du denkst nur an dich selbst. Und wo blei­ben die ande­ren. Das ist alles Blöd­sinn. Du hast dich an die Regeln zu hal­ten und dei­nen Platz als Frau in der Gesell­schaft, wie er vor­ge­ge­ben ist, nicht zu ver­las­sen.

Fol­gen­des pas­sier­te: Ich fühl­te mich unwich­tig, ich war es nicht wert geliebt zu wer­den, alle ande­ren waren wert­vol­ler, mei­ne Lie­be ist nicht das glei­che wie die Lie­be der ande­ren. Als Frau bin ich sowie­so nicht lie­bens­wert. Ich recht­fer­tig­te mich.

Je mehr mir sol­che Sät­ze an den Kopf gewor­fen wur­den, je mehr reg­te sich der Wider­stand in mir. Ich wuss­te, dass es eine Lie­be zu sich selbst gibt. Sie muss in mir sein und braucht nur frei gelas­sen zu wer­den. Ich hat­te das Gefühl, sie ist in mir ein­ge­schlos­sen und ich habe den Schlüs­sel weg­ge­schmis­sen. Irgend­wie war sie unter einer Müll­hal­de von Emo­tio­nen, über­nom­men Über­zeu­gun­gen ver­gra­ben. End­lich wur­de mir klar, dass ich mich von alten Struk­tu­ren ver­ab­schie­den muss. Inzwi­schen ist die Selbst­lie­be das wich­tigs­te in mei­nem Leben ist.

Mein ers­ter Schritt war: Ich will eine freie­re Fami­li­en­struk­tur.

Mein Plan war fol­gen­der:

  • Einen lie­be­vol­le­ren Umgang in der Fami­lie,
  • mehr den ande­ren akzep­ti­ern, wie er ist
  • gemein­sam einen Weg fin­den, unse­re Fami­li­en­struk­tur offe­ner zu gestal­ten
  • Bei ver­meint­li­chen fal­schen Ver­hal­ten kei­nen Lie­bes­ent­zug
  • Mit­ein­an­der reden und kein über den Ande­ren reden
  • Jeder soll respek­tiert wer­den
  • Nie­mand wird für sei­ne Feh­ler ver­ur­teilt

Es war ein schö­ner Plan. Frü­her dach­te ich immer, ganz egal was in unse­rer Fami­lie pas­siert, wir hal­ten zusam­men. Lei­der wur­de ich etwas Bes­se­ren belehrt.

Durch mei­ne Wei­ge­rung in den alten Fami­li­en­struk­tu­ren zu blei­ben, wur­de ich aus der Fami­lie aus­ge­schlos­sen. Es hat mich zu tiefst ver­letzt. Ich fühl­te mich miß­ver­stan­den, wenig respek­tiert und ver­lo­ren.

Mein Drang nach Auf­klä­rung und Auf­lö­sung alter Fami­li­en­struk­tu­ren hat dazu geführt, dass ich mich für eini­ge Zeit ganz von mei­ner Ursprungs­fa­mi­lie sowie von mei­nen Kin­dern ent­fernt habe. In mir war das Gefühl, ich wer­de nicht so akzep­tiert wie ich bin. Ich wer­de nicht wahr­ge­nom­men. Nicht respek­tiert.

Um das jetzt rich­tig zu stel­len, war es so: ich ging respekt­los mit mir um, mei­ne Selbst­ak­zep­tanz habe ich ver­leug­net, mich mit Ver­ach­tung für mei­ne Feh­ler bestraft und mir kei­ne Lie­be gegönnt.

Beim Lesen die­ser Zei­len erken­ne ich, wel­che Arbeit ich in den letz­ten Jah­ren geleis­tet habe. Aller­dings muss­te ich mir erst die Erlaub­nis geben, mich selbst zu lie­ben und einen Hei­lungs­pro­zess ein­zu­lei­ten. Wel­ches Durch­hal­te­ver­mö­gen von Nöten war, um mir mehr zu ver­trau­en. Mit mei­nem Ver­trau­en in mich wuchs auch die Über­zeu­gung: Die Selbst­lie­be ist in mir. Jeden ein­zel­nen Schritt, den ich ging, brach­te mich näher zu mir.

Außer­dem stel­le ich gera­de fest, dass ich nach Jah­ren zu einer befrie­di­gen­den und befrei­en­den Lösung gekom­men bin. Es hat sich gelohnt. Heu­te bin ich mir sicher: Ich lie­be mich selbst.

Demzufolge hilft dir die Selbstliebe bei folgenden Themen:

  • die Ver­ant­wor­tung für dein Tun zu über­neh­men,
  • bei dir zu blei­ben, obwohl die Welt um dich in ein Cha­os ver­sinkt
  • dich zu hin­ter­fra­gen, ob es dir noch gut geht mit dei­nen Ent­schei­dun­gen,
  • aus Situa­tio­nen befrei­en, die dich krank machen,
  • von Men­schen ver­ab­schie­den, die dich wenig ver­ste­hen,
  • dir dei­ne Feh­ler ver­zei­hen,
  • du dich dei­ner Fami­lie wie­der enger ver­bun­den füh­len,
  • du eine lie­be­vol­le Bezie­hung zu dei­nem Part­ner, zu dei­nen Freun­den, zu dei­nen Kindern/Enkelkindern füh­ren kannst,
  • dein Leben anneh­men, ganz egal was gesche­hen ist und dank­bar sein,
  • du sollst mit dir Frie­den schlie­ßen.

Kannst du nun verstehen, warum Selbstliebe das Beste für dein Leben ist?

Hast du in der letz­ten Zeit auch erlebt, dass du jeman­den die Tür auf­ge­hal­ten hast und der hast sich bei dir herz­lich bedankt?

Erzäh­le mir doch dei­ne Glücks­mo­men­te und hin­ter­las­se einen Kom­men­tar.


Selbstvertrauen

Selbst­ver­trau­en gibt mir Sicher­heit, im Leben die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Urver­trau­en habe ich in mich, in mein Leben, in die Lie­be und in mei­ne Umwelt. Wie bei der Selbst­lie­be ist auch das Selbst­ver­trau­en in mir und stärkt mich.

Hier­bei fes­ti­ge ich mein Ver­trau­en in mich, in mei­ne Fähig­kei­ten, in mei­nen Wahr­neh­mun­gen, in mei­nen Ent­schei­dun­gen. Ich traue mir zu, mein Leben so zu gestal­ten, dass ich ein Para­dies für mich erschaf­fen kann. Impul­se, die ich bekom­me, grei­fe ich auf, erken­ne sie, neh­me sie an und set­ze sie um. Genau­so ver­trau­en ich dar­auf, dass ich mei­ne Zie­le errei­che, mei­ne Beru­fung leben kann und ein erfüll­tes wun­der­schö­nes Leben lebe.

Mehr über Selbst­ver­trau­en fin­dest du in mei­nem Arti­kel:

Achtsamkeit

Acht­sam­keit ist ein lie­be­vol­ler Umgang mit mir selbst.

Ich ach­te mich selbst. Ich höre auf die Spra­che mei­nes Kör­pers. Aus Situa­tio­nen befreie ich mich, die mir als Per­son nicht die­nen.

In Fol­ge des­se schaf­fe ich mir ein Umfeld, in dem ich mich ent­fal­ten, auf mich selbst ver­traue, mich akzep­tie­re und ange­nom­men füh­len kann. Ich ach­te mei­ne Gefüh­le. Ich schlu­cke sie nicht hin­un­ter, son­ders zei­ge sie. Zei­ge mei­ne Freu­de, mein Glück, mei­ne Befind­lich­keit, mei­ne Trau­rig­keit. Acht­sam­keit lässt mich auf mei­ne Gren­zen ach­te, genau­so ach­te ich die Gren­zen ande­ren. Es ist mir wich­tig auf­zu­zei­gen, was ich alles gutes für mich tun kann.

Respekt

Jedes Lebe­we­sen sowie die Umwelt ver­dient unser aller Respekt

Ich ver­mis­se in der heu­ti­gen Zeit den gegen­sei­ti­gen Respekt in der Gesell­schaft. Mit Respekt mei­ne ich, den ande­ren als den Men­schen zu sehen, der er ist. Nie­mand gibt mir das Recht, den ande­ren ändern zu wol­len, ihn zu mani­pu­lie­ren, ihn zu ver­ur­tei­len, über ihn Lügen zu ver­brei­ten. Der Respekt gilt für jeden Men­schen gleich.

Gegen­sei­ti­ger Respekt ist ein Grund­recht.

Des­halb for­de­re ich dich auf, respek­tie­re

  • dich als Mensch, du bist ein­zig­ar­tig,
  • dei­ne Lie­be und dei­ne Gefüh­le,
  • dei­ne Mit­men­schen und deren Geschich­te,
  • dei­ne Fähig­kei­ten und Bega­bun­gen,
  • dei­ne Umwelt,
  • dei­ne Gren­zen sowie die Gren­zen des ande­ren,
  • dein Leben,
  • dei­ne Wahr­neh­mun­gen.

Mei­ne Mei­nung ist, jeder hat das Recht so respek­tiert zu wer­den, wie er als Mensch ist. Ken­ne ich die Lebens­ge­schich­te eines Men­schen nicht, kann ich kein Urteil über ihn fäl­len.

Es wird viel über ande­re gere­det, geur­teilt, gehetzt, ein­fach nur Mei­nun­gen über­nom­men, ohne zu hin­ter­fra­gen. Ich habe selbst vor Kur­zem erfah­ren müs­sen, wie respekt­los Men­schen mit­ein­an­der umge­hen kön­nen. An mei­ner Arbeits­stel­le wur­de ich gemobbt.

Mehr zum The­ma Mob­bing fin­dest du im fol­gen­den Arti­kel:

Wie du siehst, gibt es viel zu erzäh­len. Ich habe nun mei­ne Gedan­ken über Acht­sam­keit und Respekt auf­ge­schrie­ben. Was denkst du über Acht­sam­keit und Respekt? Mel­de dich bei mei­nem Mit­glie­der­be­reich an, um mir dei­ne Sicht­wei­se zu schil­dern.

Selbstakzeptanz

Selbst­ak­zep­tanz ist: .…..die wich­tigs­te Per­son in mei­nem Leben zu sein

Kann ich mich, so wie ich bin, mit allen Drum und Dran, akzep­tie­ren, spre­che ich von Selbst­ak­zep­tanz oder ich neh­me mich selbst an.

Wichtige Aspekte der Selbstakzeptanz sind:

  • Mein bis­he­ri­ges Leben
  • alle Ent­schei­dun­gen, die ich getrof­fen habe, rich­tig waren,
  • alle Erfah­run­gen, die mei­ner Ent­wick­lung gedient haben,
  • mei­nen Kör­per so akzep­tie­ren, wie er ist,
  • mei­ne Schwä­chen zu erken­nen und sie anzu­neh­men,
  • mei­ne Stär­ken bewusst leben,
  • mich zu lie­ben, zu ach­ten, zu respek­tie­ren,
  • mir zu ver­trau­en und mich anneh­men, was ich als Per­son bin.

Nun bist du dran. Schrei­be mir einen Kom­men­tar unter die­sen Arti­kel und tei­le mir dei­ne Ansicht zur wah­ren Lie­be mit.

Alles, was ich hier geschrie­ben habe, sind mei­ne Gedan­ken und mei­ne Wahr­neh­mun­gen.

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