Tagebucheintrag am 05.04.2020

In die­ser Zeit ist mei­ne wich­tigs­te Erkennt­nis, bei mir zu blei­ben, mit mir zu sein und mich auf mich kon­zen­trie­ren. Außer­dem ler­nen, jeden sei­nen frei­en Wil­len las­sen. Ande­re Mei­nun­gen akzep­tie­ren. Kei­ne Ener­gie inves­tie­ren in das Nicht-Ver­ste­hen-Kön­nen der Men­schen. Außer­dem mich frei machen von Ver­schwö­rungs­theo­rien, von Ängs­te, die mich hin­dern und alle Ener­gien bei den Men­schen las­sen, wo sie hin gehö­ren. Näm­lich zu denen zurück, wo sie ent­stan­den sind. Habe ich auch kei­ne Ahnung, wohin die Ener­gien zurück­flie­ßen, so spü­re ich doch, dass es funk­tio­niert und wie mich das befreit.

In mir ist ein tie­fer Frie­den. Das spürst du auch in mei­nem Zuhau­se. Hier habe ich mir einen Ort geschaf­fen, wo ich wirk­lich beschützt bin, wo ich die Ener­gien drau­ßen zwar wahr­neh­me, die­se jedoch da drau­ßen blei­ben. Dafür habe ich an mei­ner Haus­tür und bei allen Fens­tern Wäch­ter auf­ge­stellt. Und es funk­tio­niert. Pro­bie­re es mal aus, einen Schutz­en­gel für dein Haus hin­zu­stel­len und ihn bit­ten, dein Heim und dei­ne Fami­lie zu schüt­zen.

Und immer wieder:

Setze ich mich hin und öffne mein Herz und verschenke meine Liebe und meinen Frieden an alle.

Jedoch was ich wirk­lich in die­ser Zeit ler­nen darf, dass ich alle Men­schen, so akzep­tie­ren darf wie sie sind. Gut­ge­mein­te Rat­schlä­ge ver­mei­den soll, Mis­sio­nie­ren zu kei­nem Erfolg führt, ich ver­ges­sen kann, sie von mei­ner Sicht über­zeu­gen wol­len. Son­dern ihre Ent­schei­dun­gen und ihre Sicht so zu akzep­tie­ren habe auch, wenn ich eine ande­re Mei­nung habe.

Noch eine Ein­sicht stellt sich bei mir ein:

sie tragen die Verantwortung für ihr Leben selbst, denn sie leben dieses, wie sie es für richtig empfinden.

Und auch hier möch­te ich dir mei­ne wich­ti­ge Erkennt­nis mit­tei­len:

Ganz egal was da draußen geschieht, ich liebe die Menschen von Herzen.

Hin­ge­gen eine ande­re Ein­sicht hat mich wirk­lich kalt erwischt.

Ich kann wirklich nichts für sie tun.

Son­dern eines wur­de mir noch kla­rer gezeigt. Bei mir blei­ben, wirk­lich bei mir blei­ben und Pro­ble­me, die kei­ner Lösung zuge­führt wer­den kön­nen, auf kei­nem Fall zu mei­nen zu machen. Und mit mei­ner Hal­tung möch­te ich dich ein­la­den, bei dir zu blei­ben, dir wirk­lich dein Leben jetzt so zu gestal­ten, dass du glück­lich bist. Wie gesagt, du kannst nur etwas für dich tun und das ist dei­ne Lie­be zu leben und die­se wei­ter­ge­ben mit vol­len Hän­den. Ver­schen­ken und hin­aus spru­deln las­sen aus dei­nem Her­zen.

Dabei wur­de mir jedoch noch etwas kla­rer: Alles was ich gera­de in die­ser Zeit mache, mache ich für mich. Das mache ich, um mei­nen Weg in Lie­be und Frie­den zu gehen und auf mei­nem Weg zu blei­ben. Des­halb neh­me ich mei­ne Ver­ant­wor­tung über mein Leben erst, des­halb bin ich mir auch mei­ner Lebens­auf­ga­be bewusst, und das ist: Mich hin­zu­set­zen und die Lie­be und Frie­den hin­aus zusen­den in die Welt. Denn nur so kann ich mei­nen Bei­trag leis­ten, denn jeder Mensch nimmt die­se Ener­gie mit Freu­de an, weil es eine Herz zu Herz Kom­mu­ni­ka­ti­on ist. Ob er sie lebt, dar­über mache ich mir kei­ne Gedan­ken.

Deshalb ist die Lernaufgabe für mich in dieser Zeit:

Lass dei­ne Liebs­ten ihr Leben leben und beglei­te sie mit dei­ner Lie­be, erlau­be dir kein Urteil dar­über, wie sie ihr Leben leben, erken­ne ihre Gesin­nung an, und tue das ein­zig rich­ti­ge für Dich:

Bleib bei dir und in deiner Liebe, denn von nun an zählt nur noch die Liebe.

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